Wissenswertes

Was bedeutet die Bezeichnung im Gigabit-Ethernet "Kategorie 5e"?

 

Mit Gigabit-Ethernet änderte sich einiges. Da man auf bestehenden 100-MHz-Netzwerken 1 G Bit/s übertragen wollte, machte man sich die zwischenzeitlich erhöhte Leistungsfähigkeit der Prozessortechnik zu Nutze. Mit deren Hilfe wird der Datenstrom zunächst in vier Teile zerlegt und zusätzlich kodiert. Anschließend werden die so entstandenen vier Datenströme auf allen 4 Adernpaare des Datenkabels gleichzeitig bidirektional übertragen, d. h. auf dem gleichen Adernpaar wird gesendet und empfangen. Nach der Übertragung werden die Daten wieder dekodiert und zusammengesetzt. Das Verfahren ähnelt dem der Modems bei analoger Telefonie. Auch hier werden nach einem ähnlichen Prinzip weit mehr Daten übertragen, als die Telefonleitung frequenzmäßig zuließe. Da nun alle 4 Adernpaare für die Übertragung zwingend erforderlich sind, wurden in der Norm die messtechnischen Anforderungen an die installierten Strecken ausgeweitet. Sie erhielten die Bezeichnung Kategorie 5e, wobei das „e“ für „enhanced“ (= erweitert) steht.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
Wikipedia

Farbcode Tabelle

25-Paar Farbcodetabelle von AT&T. Die ersten vier Paare (1,2,3,4)befinden sich üblicherweise im Ethernetkabel.

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